Beiträge vom November, 2009

fiskalvertreter.net - Domainangebot

Dienstag, 24. November 2009 23:32

Da ein Beratungsschwerpunkt Fiskalvertretung aufgrund meiner Berufserfahrung zwar unter umsatzsteuerlichen Aspekten in Frage kommt, aber das damit verbundenen Zollrecht eher nicht zu meinen Favoriten zählt, habe ich mich dazu entschlossen, den Domainnamenfiskalvertreter.net” nicht für eigene Zwecke zu nutzen, sondern zu veräußern.

Es handelt sich um eine schöne Keyword-Domain, die für sich selbst spricht. Wie leicht man damit – selbst bei minimalem Inhalt – auf Seite 1 der Suchmaschinen kommt, war für mich selbst erstaunlich. Auch eine zusätzliche Optimierung zu dem Key “Fiskalvertretung” dürfte problemlos zur ersten Seite im Suchmaschinenranking führen. Da sowohl nach “Fiskalvertreter” als auch “Fiskalvertretung” jeweils 480 Mal (exakt) im Monat bei Google gesucht wird, dürften regelmäßige Besucher auf der Webseite garantiert sein. Was ansonsten nur ein kostspieliges Kanzlei-Marketing vermag, schafft diese Keyword-Domain von alleine.

Hier die technischen Daten:

Google Treffer [Exakt]: 16.000 (fiskalvertretung 32.600)
Google Keyword Tool (Durchschn. Suchvolumen pro Monat [Exakt]): 480 (fiskalvertretung ebenfalls 480)

Google-(D)-Ranking: Rang 7


Google-Ads: 7


Alle wichtigen Endungen belegt; .de, .com, .eu, .at und .ch von Fiskalvertretern aktiv genutzt, .info und .org geparkt.


 


Domain seit genau 3 Monaten bei NICIT mit (Minimal-) Content geparkt:


Visits 303      Typeins (enthält offenbar SUMA-Referrals) 200    


Clicks 14       Umsatz 1,51 €

Abschließend die Frage nach dem Kaufpreis: Ich denke 300 € (+ MWSt) sind nicht zuviel verlangt für eine solche kleine, aber feine Domain. (Der Mini-Content ist dabei inbegriffen).

Angebote bitte an dex-online@web.de.



Thema: Domainverkauf | Kommentare (0) | Autor: Reinhold Kuffer

Digitale Buchhaltung - die Buchhaltung der Zukunft?

Sonntag, 15. November 2009 22:20

In letzter Zeit ist die digitale Buchführung in aller Munde. Da sich die wenigsten Leute darunter etwas Konkretes vorstellen können und da diese Art der Buchhaltung insbesondere für IT-affine Tätigkeiten (wie z.B. Domainer oder SEO) besonders attraktiv sein sollte, habe ich eine kleine informative Webseite zur digitalen Buchhaltung erstellt. Die Darstellung erfolgt aus der Sicht des Steuerberaters, der seinen (potenziellen) Mandanten eine Art der Zusammenarbeit anbieten möchte, in der räumliche Entfernungen eine immer geringere Rolle spielen.

Wenn Sie sich ein wenig eingelesen haben, würde ich mich über Ihre Teilnahme an der Umfrage (rechte Sidebar) freuen, um ein besseres Bild über die Akzeptanz des Angebots zu bekommen.

Thema: Sonstige IT-Themen | Kommentare (2) | Autor: Reinhold Kuffer

Im Interview - Rechtsanwältin Monika Vuletic

Donnerstag, 12. November 2009 13:13

Aktuelle Themen rund um Domains:


Frau Vuletic, Sie haben sich intensiv mit der Domainwahl der rechtsberatenden Berufe beschäftigt. Worin liegen die Probleme und wohin geht die Entwicklung?

Einerseits zeigt sich beim Gros der rechtsberatenden Berufe die Tendenz, Domain-Themen wenig Aufmerksamkeit zu schenken, während andererseits doch eher diese Berufsgruppe – besonders die Rechtsanwälte natürlich – die Rechtsentwicklung durch zahlreiche Fälle, mit denen sich die Gerichte befassen mussten, vorangetrieben haben. Eine Entscheidung – wie im Jahre 2001 -, wonach eine Rechtsanwaltssozietät zwar die Domain “Rechtsanwalt + Ortsbezeichnung” verwenden kann, aber nicht den Domainnamen “Rechtsanwälte + Ortbezeichnung” wäre heutzutage schlicht nicht mehr denkbar.

Haben Sie selbst auch eigene Domains?

Ich habe einige Dutzend eigene Domains, die ich zunächst mit der Absicht, sie für mich und meine Kanzlei selbst zu nutzen, registriert habe. Doch mir ging es wie den meisten Leuten, denen der Zeitmangel ganz einfach einen Strich durch die Rechnung macht.

Und nun liegen die Domains bracht und harren einer zukünftigen Verwendung?

Nein, nicht ganz. Ich habe eine Art zeitsparendes “Contentparking” gefunden, das es mir erlaubt, mindestens die Registrierungsgebühren wieder einzuspielen und damit bei Google gelistet zu werden. Selbst im Ranking ging es teilweise schon recht weit nach vorne, obwohl die bisherigen Inhalte darauf eher bescheiden waren.

Wie heißt der Anbieter dieses “Contentparkings”?

Den Anbieter möchte ich an dieser Stelle nicht nennen, da das Angebot eher noch in den Kinderschuhen steckt.

Verfolgen Sie auch die aktuellen Diskussionen in den Domainerforen?

Ich lese in einigen Foren mit, soweit es die Zeit erlaubt. Obwohl ich in den meisten Foren auch angemeldet bin, nehme ich allerdings an der Diskussion nicht teil.

Was sind – außer dem erwähnten Zeitmangel – die Gründe dafür?

In Foren ist natürgemäß eine sehr heterogene Masse von Mitgliedern vertreten, von blutigen Anfängern bis zu den echten Profis. Diese beiden Gruppen sind aber meist unproblematisch. Nervig oder noch schlimmer sind vor allem Leute mit einem in der Praxis erworbenen Halbwissen, die sich oft als Forentrolle gebärden. Es ist schlicht verlorene Zeit, sich mit solchen Leuten zu beschäftigen.

Was empfehlen Sie also?

Einfach ignorieren oder falls es der Troll zu bunt treibt, ihn auch schon mal an die einschlägigen straf- und zivilrechtlichen Vorschriften erinnern.

Was halten Sie von der Vergabe der neuen .de-Domains durch die DENIC?

Das Ganze war eher ein Trauerspiel als ein ein marktwirtschaftliches Lehrstück. Dabei ging es meines Erachtens weniger um rechtliche, sondern um ordnungspolitische volkswirtschaftliche Aspekte. Die Frage ist, wer hat diese Vermögenswerte in Höhe eines achtstelligen Euro-Betrags geschaffen und wem steht dieser Vermögensvorteil volkswirtschaftlich gesehen zu. Eines ist dabei aber offensichtlich: Weder die DENIC noch ihre Mitglieder haben das millionenschwere Vermögenspaket geschaffen, sondern die breite Masse der tatsächlichen und potenziellen Domaininhaber. Verteilt wurde das enorme Vermögen aber für ein Taschengeld an die DENIC-Mitglieder. Hier sind in erster Linie staatliche Institutionen, die ein Funktionieren der Marktwirtschaft auch in öffentlichen oder halböffentlichen Bereichen sichern sollen, wie z.B. das Bundeskartellamt, gefordert.

Und wie beurteilen Sie die rechtlichen Winkelzüge, die in unmittelbarem Zusammenhang mit der Domainvergabe ergriffen wurden?

Auffallend war natürlich die massenweise Übertragung von neu registrierten Domains ins Ausland. Auch wenn man rein formalistisch vermuten könnte, dass ein solcher Schachzug wenig bringt, da der Admin-C seinen Sitz ohnehin in Deutschland haben muss, so darf man die psychologische Wirkung dieser Manöver nicht unterschätzen. Zudem einen ist bekannt, dass die rechtliche Stellung des Admin-C sehr fragil und streitig ist und für die meisten kleineren und mittleren Gesellschaften ein Domaininhaber mit Sitz im Ausland ausreichend abschreckend wirkt, um aus Angst vor immensen Gebühren auf etwaige rechtliche Ansprüche von vornherein zu verzichten.

Wie sehen Sie denn die namens- und markenrechtlichen Ansprüche von flugs und massenweise gegründeten “Zwei-Buchstaben-Gesellschaften” im Ausland?

Das sehe ich ähnlich wie der von Heise zitierte Kollege. Kein deutsches Gericht dürfte solchen Phantomen, die nie am Geschäftsleben teilgenommen haben, einen besonderen namens- und markenrechtlichen Schutz zugestehen. Damit sind wir aber wieder in der Praxis. Erst einmal muss sich ein Kläger finden, der diesen Gesellschaften die Domain streitig machen will. Wo kein Käger, da kein Richter.

Vielen Dank für das Interview, Frau Vuletic! – Gern geschehen!

Thema: Allgemein, Domainwahl | Kommentare (0) | Autor: Reinhold Kuffer

SEO Powered by Platinum SEO from Techblissonline Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de Internet Blogs - BlogCatalog Blog Directory Blogverzeichnis Werbeartikel günstig